Kita Schwalbennest Polch
Kita Schwalbennest Polch

Schulkinder auf großer Fahrt

Am Dienstag, den 14.05.19 machten sich 17 Schulkinder mit 4 Erzieherinnen der Kita Schwalbennest auf, zur schon traditionellen Fahrradtour nach Kerben.

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune ging es über den wunderschönen Maifeldradweg zum Kerbener Spielplatz. Dort angekommen wurde gemeinsam gepicknickt, gespielt und zum Abschluss ein Eis gegessen.

Die Fahrradtour gehört im Schwalbennest schon zur Tradition der Schulkindaktionen, auf die die Kinder besonders hin fiebern.

Grundvoraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Kinder ohne Stützräder sicher Fahrrad fahren und ein verkehrssicheres Fahrrad besitzen.

Darüber hinaus müssen sie in der Lage sein, sich auf ihr eigenes Fahrverhalten zu konzentrieren, den Vorder-und Hintermann im Blick haben, sowie den Gegenverkehr beachten! Hier ist hohe Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen gefragt.

Wie in den Jahren zuvor, haben die Schulkinder die Fahrradtour mit Bravour gemeistert. So sind gegen Mittag wieder alle wohlbehalten im Kindergarten angekommen. In einem sind wir uns alle einig – es war ein toller Vormittag der noch lange in Erinnerung bleibt.

Stunde der Gartenvögel

Vom 10. bis 12. Mai ruft der NABU auch in diesem Jahr wieder Naturfreunde in ganz Deutschland dazu auf, eine Stunde lang die Vögel im eigenen Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Dabei funktioniert die „Stunde der Gartenvögel“ nach dem Prinzip der „Citizen Science“, einer Forschung für Jedermann: Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse, die wichtige Daten über den Zustand der Umwelt, den Klimawandel und die Entwicklung der Artenvielfalt liefern können. In den vergangenen Jahren ist auf diese Weise schon eine enorme Datenmenge zusammengekommen.

Für Schulklassen und Kindergärten gibt es die Aktion: "Schulstunde der Gartenvögel" bei der die Kinder gemeinsam mit Lehrern und Erziehern die Vögel beobachten und zählen. Diese Aktion findet dieses Jahr in der Woche vom 06.05. - 10.05.19 statt. 

Während der Ruhezeit hat sich am Dienstag, 07.05.19  eine Ruhezeitgruppe eine Stunde lang ans Fenster gesetzt und beobachtet, welche Vögel sich auf unserem Außengelände tummeln. 

Die Ergebnisse unserer Zählung sind an der Eingangstür ausgestellt. Im gemeinsamen Gespräch überlegten die Kinder, warum es wichtig ist, von Zeit zu Zeit solche Zählungen zu machen und warum unsere Singvögel bedroht sind. So hatten einige Kinder schon miterlebt, dass Vögel durch Katzen oder durch die Kollision mit Fensterscheiben zu Tode kamen. Wichtig ist uns, die Kinder für die Vorgänge in ihrer unmittelbaren Umgebung zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten zu bieten, sich aktiv für ihre Umwelt einzusetzen. Durch die Teilnahme an der Stunde der Gartenvögel haben sie aktiv einen wichtigen Beitrag geleistet. 

 

Nutztiere-hautnah erleben

Um die Kinder für das Thema „Natur und Umwelt“ zu sensibilisieren, bietet die Kreisverwaltung Mayen - Koblenz in Zusammenarbeit mit verschiedenen Referenten das Projekt „Natur- und Umwelterlebnisse für Kindertagesstätten“ an. Hierbei hat jede Kita die Möglichkeit verschiedene themenbezogene Erlebniseinheiten zu buchen und mit den Kindern gemeinsam ihr Wissen zu erweitern. Da wir dieses Thema für die Kinder sehr wichtig finden, haben wir uns dazu entschlossen, bei einem gemeinsamen Treffen, 2 ausgewählte Themen vorzustellen: „ Nutztiere- hautnah erleben“, und „Survival für Kids“. Jedes Schulkind hatte im Anschluss die Möglichkeit sich in geheimer Abstimmung, mit Hilfe von Muggelsteinen für ein Thema zu entscheiden.

6 Schulkinder entschieden sich für das Thema „Nutztiere-hautnah erleben“.

So fuhren wir am Donnerstag, den 02.05.19 um 8:30 Uhr nach Gering zur F.A.R.M von Frau Lübke-Becker. Nach einer herzlichen Begrüßung und einem Kennenlernspiel gingen wir gemeinsam zum nahen Nutztiergehege. Dort lernten wir Pferde, Esel und Schafe kennen. Wir erfuhren sehr viel über Haltung, Alter, Nahrung und Überwinterung. Die Kinder hatten die Gelegenheit mit den Tieren auf „Tuchfühlung“ zu gehen und sie hautnah zu erleben.

Das Schaf Patrizia (alle Tiere auf der Farm haben einen Namen) musste auch etwas Wolle lassen. Wir konnten sie fühlen und riechen. Nach einem kleinen Imbiss im Bürgerhaus fuhren wir zurück zum Kindergarten.

Es war ein erlebnisreicher, emotionaler und sehr schöner Vormittag.

Schulkinder zu Besuch in der Fight Area in Polch

Am Donnerstag, 18.04.19 waren die Schulkinder eingeladen, die Fight Area in Polch zu besuchen. Nach einem Aufwärmprogramm bei dem Schnelligkeit, Reaktionsvermögen und Aufmerksamkeit trainiert wurden, lernten die Kinder verschiedene Techniken, wie sie sich im Ernstfall verteidigen können. "Ernstfall heisst natürlich, eine Notsituation in der man ernsthaft bedroht ist und nicht, wenn man mal Streit mit jemandem im Kindergarten hat" , erkärte Dirk Gail, der Inhaber der Fight Area. Die Kinder waren begeistert und erhielten am Ende sogar noch eine Urkunde. Ein herzliches Dankeschön nochmal an Herrn Gail und seine Mitarbeiter, für diesen tollen Vormittag.

Psychomotorik mit Alltagsmaterial

Von der Firma Endres Lightning haben wir tolle Plastikbecher geschenkt bekommen. Zum Trinken eignen sie sich nicht, weil im Boden kleine Löcher sind, aber irgendeine Verwendung fällt uns bestimmt dafür ein.

So haben wir dann die Becher mit in die Psychomotorikstunde genommen und uns viele tolle Spiele dazu ausgedacht, wie z.B. alle Becher im Raum verteilen und drumherum gehen ohne sie zu berühren. Das war leicht. Dann machen wir es schwerer und laufen drumherum, oder rückwärts gehen, oder mit geschlossenen Augen, oder oder oder .... wer einen Becher berührt, scheidet aus. Dieses Spiel hätten die Kinder endlos weiterspielen können. Dann kam jemand auf die Idee, damit Hindernisse zu bauen und drüber zu springen und schon wurde gebaut was das Zeug hielt!

Die Kinder merkten schnell, dass hier echtes Teamwork gefragt ist, denn nur alle zusammen können Großes schaffen, als wenn jeder nur mit wenigen Bechern baut.

Neben Geschick, Gleichgewicht, Feinmotorik, Grobmotorik wurde somit auch Kommunikation der Gemeinschaftssinn gefördert... und das alles NUR mit ein paar Plastikbechern!!

Die zukünftigen Schulkinder der Kita Schwalbennest zu Besuch bei Pippi, Sams und Grüffelo – Helden der Kinderbücher im Museum in Speyer

Wolltet ihr nicht auch schon immer mal Pippi Langstrumpfs Pferd „kleinen Onkel“ stemmen? Oder einen Wunsch in die Wunschmaschine vom Sams stecken? Zusammen mit dem kleinen Wassermann im Mühlgrund schwimmen? Oder mit den Olchis Schimpfwörter erfinden? Die zukünftigen Schulkinder der Kita Schwalbennest haben das alles gemacht, denn sie waren am Freitag, 29.03.19 zusammen mit jeweils einer erwachsenen Begleitperson in der Ausstellung Das Sams und die Helden der Kinderbücher. Finanziert wurde dieser Ausflug über das Kita plus Projekt.

Anlässlich des 80. Geburtstags von Kinderbuchautor Paul Maar lädt das Historische Museum der Pfalz noch bis Mai 2019 zur Jubiläumsausstellung ein.

Mit rund 20 Schauplätzen werden viele uns bekannte Kinderbücher real. Eltern und Erzieherinnen wurden in die eigene Kindheit zurück versetzt.

Man ist auf einmal mitten im Kinderbuch. Das tolle ist, dass Kinder in jedem Alter etwas finden, was sie animiert, in diese Kinderbuchwelten einzutauchen.

Gleich zu Beginn war eine große Geburtstagstafel gedeckt, bei der die Kinder anhand der einzelnen aufgetischten Speisen erkennen sollten, wer alles eingeladen war. Für die Schwalbennest Kinder gar kein Problem. Natürlich gehörte der Teller mit Butterbrot und Maus dem Grüffelo und auch der Teller mit Fischgräten und Abfall wusste jedes Kind den Olchis zuzuordnen.

Da in der Kita Schwalbennest großen Wert aufs Vorlesen gelegt wird, sind den Kindern die meisten Bilderbuchhelden von den großen Kinderbuchautoren wie Astrid Lindgren, Paul Maar, Ottfried Preußler u.v.m bekannt.

Besonders viel Spaß hatten die Kinder dabei, die verschiedenen Maschinen in Gang zu setzen, sei es die Knackwurst -bring - Anlage oder auch die Wunschmaschine vom Sams.

Bei den Olchis auf dem Müllplatz von Schmuddelfing konnte man dann mit einer Maschine Schimpfwörter erfinden und sich in ihre Höhle setzen. Ganz schön gemütlich und zum Glück nicht so stinkig, wie man es sich vielleicht vorstellt.

In vielen Bereichen gab es auch die Möglichkeit, sich zu verkleiden und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. So verwandelte man sich im Handumdrehen in die kleine Hexe oder den kleinen Vampir.

Viele Wortspiele sollen außerdem Sprache und Fantasie der Kinder fördern, darunter ein Reim-Memory, der Schimpfwort-Generator oder eine Hörspiel-Bastel-Station.

Auch optisch macht die Ausstellung einiges her. Besonders geheimnisvoll wirkte die Welt des „Kleinen Wassermanns“ von Otfried Preußler. Es gluckert, Lichtfische huschen an einem vorbei. Man schaut von unten auf den Boden eines Schiffs.

Die Ausstellung „Das Sams und die Helden der Kinderbücher“ ist eine Fantasiereise durch Orte, die Kinder und Erwachsene bisher nur in ihrem Kopf betreten haben. Paul Maar ist es besonders wichtig, dass die Ausstellung Kinder zum Lesen bringt: "Geschichten fördern ihre emotionale Intelligenz. Das heißt, sie lernen, sich in andere Figuren, andere Menschen hineinzuversetzen, mit ihnen mitzuempfinden. Durch das Lesen können sie das auch übertragen auf das tägliche Leben."

Diese Ausstellung macht jedem Spaß, der Kinderbücher liebt.

Alle waren sich einig: das war ein toller Ausflug.

Querbeet - Neues aus unserem Gemüsegarten

Im Windfang des Eingangbereiches gibt es jetzt eine Ecke, die über unsere Tätigkeiten mit den Kindern in Sachen Gemüsebeet informiert. Hier kann man lesen, was gesät und vorgezogen wird und man kann auch den Pflanzen beim Wachsen zusehen, bevor sie dann später ins Gemüsebeet umziehen.

 Mit einer Kleingruppe wurden Kresse - Igel aus Ton getöpfert und nach dem Brennen mit Kressesamen bestückt. 

Die Gartensaison 2019 ist eröffnet

Es ist immer wieder ein kleines Wunder – besonders für Kinder: Ein paar Samenkörner werden in die Erde gelegt, ein wenig gegossen und nach wenigen Tagen zeigen sich bereits erste grüne Spitzen, deren Wachstumsfortschritt man danach praktisch täglich beobachten kann.
Und irgendwann sind aus den kleinen Körnern stattliche 
Pflanzen geworden, die farbenfrohe Blüten oder sogar Essbares, sprich Gemüse, hervorbringen.

Gerade heute in Zeiten, in denen Gemüse oft aus dem Supermarkt statt aus dem eigenen Garten kommt und die meisten Kinder nur selten Gelegenheit haben, die Herkunft unserer Lebensmittel vom Bauernhof an zu verfolgen, ist es für sie spannend zu beobachten, wie so ein kleines Samenkorn zu einer „echten Pflanze“ heran wächst.

Was aber brauchen kleine Pflänzchen, um zu wachsen und zu gedeihen?
Welche Arbeitsschritte sind erforderlich, bis aus einem kleinen Korn eine „fertige“ Blume oder Gemüsepflanze geworden ist?
Und wie erkennt man, dass es einer Pflanze vielleicht an etwas fehlt, um sich optimal zu entwickeln?

Es bedarf keines großen Gartens, um Kinder all dies erfahren zu lassen! Ein kleines Pflanzgefäß, etwas Erde und ein Tütchen Gemüse-, Blumen- oder auch Kräutersamen genügen, um erste gärtnerische Erfahrung zu sammeln!

 

Heute haben wir die ersten Pflanzen für unser Gemüsehochbeet ausgesät! Zuerst feuchten wir die Kokosquelltabletten an. Anschließend stecken wir die Samen in die Vertiefungen und decken sie mit Erde ab. Hier haben wir Kapuzinerkresse gesät. Jetzt abdecken und regelmäßig feucht halten!

Tiger und Eule die Streitdetektive - Die Helfer im Streit-

Einen Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit stellt die Projektarbeit auf Ebene des Kindes dar. Hier nimmt die Erzieherin die Rolle des Lernenden ein und sucht gemeinsam mit den Kindern nach Antworten auf deren Forscherfragen.

Im Rahmen der Projektarbeit begaben sich sieben Schulkinder des Regelbereiches der Kita mit der Berufspraktikantin auf den Weg das Thema „Streit“ zu erforschen.

Mit einer Bilderbuchbetrachtung des Buches „Blöde Ziege, dumme Gans“ startete die Projektgruppe am 07 Januar 2019. Durch das Projekt hindurch wurde die Gruppe von zwei Handpuppen, den Maskottchen Namens Mimi und Maxi begleitet und unterstützt. Die Kinder gaben sich den Projektnamen „Tiger und Eule, die Streitdetektive“ während der pädagogische Titel lautete „Eule und Tiger vertragen sich – Kinder erforschen das Phänomen Streit und haben die Möglichkeit ihre sozial- emotionalen Kompetenzen durch einen bewussten und konstruktiven Umgang mit Gefühlen, insbesondere Wut zu entwickeln.“

Zu Beginn suchte die Projektgruppe nach der Antwort auf die Frage „Wo streiten wir uns?“ So begaben sie sich, ausgestattet mit Kamera und Lupe, auf den Weg durch den Kindergarten und die Suche der Streitdetektive begann. Zahlreiche Fotos entstanden und die Kinder waren überrascht wie viele Orte es wirklich sind. Interessiert stellten die Kinder an den jeweiligen Orten verschiedene Streitsituationen nach und fotografierten sich dabei.

Im Anschluss daran erkundeten die Kinder die verschiedenen Gefühle während eines Streits. Hier fanden sie beim Experimentieren vor Spiegeln heraus, wie man bei den unterschiedlichen Gefühlen aussieht.

Damit keines der geplanten Vorhaben vergessen wurde, entwarfen die Kinder einen eigenen „Projektfahrplan“. Gemeinsam wurde ein Plakat gestaltet, auf dem selbst gestaltete Notizbilder sowie der Projektname zu sehen war. Nach der Gefühlserkundung entwickelten die Kinder eigene Spiel- und Streitregeln für den gemeinsamen Umgang und fanden heraus, wie man Wut, ohne andere zu verletzen raus lassen kann. Hierzu trafen sich die Kinder mit der Berufspraktikantin  zunächst im Bewegungsraum und powerten sich nach der Vereinbarung von Kampfregeln und einer Kampfbegrüßung beim Ringen, Boxen und einem Poolnudelkampf aus.

Daraufhin gestalteten die Kinder mit zahlreichen kreativen Ideen eigene Wutkissen und übten, wie man in einem Streit zu seinem Gegenüber richtig „Stop“  sagt. Die Kinder lernten die eigenen Grenzen, aber auch die der anderen wahrzunehmen und zu berücksichtigen. Gegen Ende des Projektes beschäftigte man sich mit der Frage „Was ist ein Streitschlichter und was sind seine Aufgaben?“. Jedes der Kinder gestaltete als jetziger richtiger Streitexperte einen eigenen Streitschlichterausweis und bekam diesen mit großem Stolz überreicht. Am 14.03 fand das Projekt bei einer gemütlichen Runde mit Kuchen und Kakao sein Ende.

Nun sind sieben stolze Streitschlichter und Streitexperten in der Kita Schwalbennest, die sich innerhalb des Projektes für ein bewusstes und rücksichtsvolles Miteinander im Streit sensibilisiert haben.

Weiterhin findet das Thema im Alltag der Kita Platz und wird im Freispiel an die anderen Kinder zum Beispiel durch das Vermitteln im Streit getragen.

 

 

 

Was piepst denn da?

Montag, 11.03.19

Wie auch schon in den vergangenen Jahren, dürfen wir uns auch dieses Jahr wieder über den Brutkasten mit befruchteten Hühnereiern von Herrn Scheiberling freuen. Am Freitag, den 08.03.19 war es dann soweit. Der Brutkasten mit 20 befruchteten Eiern und der Käfig für die später geschlüpften Küken wurden im Flur aufgestellt.

Nach dem Wochenende werden nun nach und nach die Küken schlüpfen! Tatsächlich hatte ein Ei auch pünktlich am Montag morgen ein kleines Loch! Im Laufe des Tages kamen noch 4 weitere Eier hinzu! Es bleibt spannend !!

Polch Helau!

Wie jedes Jahr herrschte auch dieses Jahr wieder ein buntes Treiben an Schwerdonnerstag im Kindergarten. Viele tolle Kostüme waren zu bestaunen und es wurde in allen Räumen getanzt, gesungen und gelacht! Der Sprachförderraum wurde auch in diesem Jahr wieder zur Minidisco umfunktioniert und im Frühstücksraum gab es mit Hilfe der Eltern ein tolles Buffet! Highlight des Tages war der Besuch des Naunheimer Karnevalsvereins und das traditionelle Theaterstück der Erzieherinnen. Dieses Jahr wurde das Märchen vom Rumpelstilzchen aufgeführt.

Feuer - Abenteuer ....mit Popcorn

Nach Ansicht von Charles Darwin ist die Fähigkeit, Feuer zu machen, eine der großen Errungenschaften der Menschheit. 

Weil Feuer offensichtlich gefährlich ist, haben viele Eltern große Sorge, dass sich die Kinder daran verletzen können. Jeglicher Umgang mit Streichhölzern und Feuerzeugen zu verbieten führt aber oft genau zum Gegenteil: die Kinder können so nicht die notwendigen Erfahrungen sammeln, die ihnen langsam immer mehr Sicherheit im Umgang mit Feuer geben. Und dass verbotene Dinge erst recht reizvoll werden, weiß jeder Mensch. Die Folge ist dann, dass Kinder heimlich mit dem Feuer spielen und sich im schlimmsten Fall, wenn etwas passiert, nicht trauen, rechtzeitig um Hilfe zu bitten!

Kinder, die bereits früh einen Umgang mit Feuer kennenlernen, gewinnen schnell Sicherheit im Umgang mit den Gefahren und erlernen rechtzeitig angemessenen Respekt vor dieser Naturgewalt. 

Ein Feuer ohne Feuerzeug und Streichholz zu entfachen, ist nicht ganz leicht. Das Entzünden mit einem sogenannten Feuerstahl erfordert feinmotorisches Geschick, sowie Konzentration, Geduld, lösungsorientiertes Denken und Beharrlichkeit. 

Gelingt das Feuermachen auf diese Weise, entsteht das Gefühl, etwas Tolles geschaffen zu haben, und das Selbstvertrauen wächst. Alle Gesichter strahlen, wenn das Feuer auf wundersame Weise zum Leben erweckt wird!

Beim „Kochen“ am Lagerfeuer müssen Feuer und der heiße Topf im Zaum gehalten werden. Das birgt gewisse Risiken. Wie bei allen gefährlichen Tätigkeiten können die Kinder dabei aber auch den verantwortungsvollen Umgang mit Gefahren lernen, wodurch wiederum ihr Selbstwertgefühl, ihre Selbstsicherheit und ihr Selbstvertrauen steigen.

Die Zubereitung und der Genuss von warmen Speisen am Feuer im Freien stärken den Zusammenhalt und die Gemeinschaft in der Gruppe sowie die Naturverbundenheit.

Spass mit Sprache - Sprachspass

Liebe Eltern,

 

wie versprochen eine neue Elterninformation zur Sprachförderung:

 

Sprachliche Bildung findet auch beim Backen statt..... ob Schokoladenkuchen auf Wunsch der Marienkäferkinder, Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen für unser Erntedankfest oder Kekse in der Weihnachtsbäckerei.

 

Da wird gerührt, geknetet und ausgerollt......

da muss in der Gruppe entschieden werden, wer von den 6 hochmotivierten Kindern die 2 erforderlichen Eier in den Teig schlagen darf und wie man das am besten macht.

Küchenmaschine, Rührbesen, Waage, Backblech  und noch so manch anderes "Handwerkszeug" wird benannt und kommt zum Einsatz.

Zucker schmeckt süß, Mehl staubt…… Backpulver und Hefe lassen den Teig "gehen".

Sonnenblumenkerne schmecken nicht nur den Vögeln im Winter und Walnusskerne müssen noch zerkleinert werden, ehe sie in den Teig wandern.

Brotteig muss "ruhen".... wie die Kinder in der Ruhezeit....deshalb lesen wir in dieser Zeit eine Geschichte!!!

Frisches Vollkornbrot ist sooo lecker und wird sogar ohne Belag "verputzt".

Weihnachtskekse duften durch das ganze Haus und hübsch verziert und verpackt lassen sie sich prima verschenken.

 

Sie merken schon, liebe Eltern, wie gemeinsames Tun alle Sinne anspricht und die Kinder sprachlich fordert und fördert.

Kinder sammeln vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Materialien und Tätigkeiten.

Die jeweiligen Begriffe erschließen sie sich, indem sie die Erfahrung mit Bedeutung verknüpfen.

So bilden Handlung und Tun die Basis für Denken und Sprechen.

Die Sprachwissenschaftlerin Anna Winner vergleicht jedes Wort mit einem Korb:

Kinder leisten die großartige Aufgabe jedes Wort mit Bedeutungen zu füllen und wir Erwachsenen helfen ihnen dabei, indem wir ihnen die passenden Worte und vielfältige  Erfahrungen  bieten.

So haben wir in verschiedenen Aktionen mit viel Freude den Wortkorb "backen" gefüllt.

Das lässt sich natürlich auf alle Lebensbereiche übertragen:

Über Erlebtes können Kinder sprechen, nachdenken und sich mit anderen austauschen.

 

Lassen sie ihre Kinder sich und Dinge ausprobieren, tun und erleben sie vieles gemeinsam, begleiten sie ihr Tun sprachlich und kommunizieren sie über das, was sie gemeinsam erleben.

 

Ich wünsche ihnen viel Freude bei der besten "Sprachförderung" überhaupt.

 

E. Ackermann

 

 

 

 

 

Ein Weihnachtsfest für die Tiere

Angelehnt an das Bilderbuch: "Lisa und ihr Tannenbaum" von Mary Rahn, indem die kleine Lisa einen Baum für die Tiere des Waldes schmückt, haben auch die Igelkinder sich am Mittwoch, den 12.12.18 aufgemacht, um den Tieren (der Leggewies) ein Weihnachtsfest zu bescheren.

Im Vorfeld haben die Kinder schon fleißig Meisenknödel, Möhren, Nüsse und andere tierische Leckereien mitgebracht. Am Tag selbst ging es dann nach einem gemeinsamen Frühstück auf zur Leggewies. Da leider weit und breit kein Tannenbaum zu finden war, wurden die mitgebrachten Sachen kurzerhand  in die Bäume und Sträucher gehängt. Jetzt kann Weihnachten kommen!

Im neuen Jahr werden wir dann noch einmal losziehen um nachzusehen, ob es den Tieren auch geschmeckt hat und um die Reste, wie leere Netze und Schnüre wieder einzusammeln! 

  Was gibt es in der Adventszeit Schöneres als Plätzchen zu backen?

Für die meisten gehört das Plätzchen backen untrennbar zur Vorweihnachtszeit.
In der Hasengruppe wurde Teig ausgerollt, wurden Plätzchen ausgestochen, auf das Backblech gelegt, gebacken und dann gegessen. Es war sooo lecker!

 

 Löwenkinder backen mit den Vätern

Am Samstag, den 01.12.2018 hatte sich der Kindergarten für unsere Löwenkinder und ihre Papas in eine vorweihnachtliche Backstube verwandelt. Der Plätzchenteig wurde bereits am Vortag vorbereitet. Und so legten die „Löwen“ gleich los mit dem Ausrollen und Ausstechen. Anschließend wurden die Plätzchen mit Guss und Streuseln verziert.

Da an Weihnachten alle näher zusammenrücken, waren die Mamas zum gemeinsamen Verkosten eingeladen. Bei Kaffee und Kakao wurde in gemütlicher Atmosphäre gegessen und anschließend Musik gemacht.

 Ganz stolz dürfen Papas und Kinder sein – nichts ist angebrannt und alles war

Sooooo lecker!!!

Adventsecke

In der Adventszeit wird es dienstags und donnerstags morgens wieder die "Adventsecke" geben.

Ein Kind wird mit einem Glöckchen durchs Haus gehen und die Adventecke einläuten.

Die Kinder, die daran teilnehmen möchten, versammeln sich dann im sogenannten Zwergenraum. Hier wird gemeinsam gesungen und eine kleine Geschichte gelesen.

Dieses Jahr sind es die Geschichten aus dem Adventskalenderbuch " Weihnachtszeit im Winterwald" . Ein kleiner, einsamer Tannenbaum bekommt täglich Besuch von einem Waldtier. 

Die Geschichte wird zusätzlich am Fenster durch ein Fensterbild ergänzt.

St. Martinsfeier

Auch in diesem Jahr versammelten sich wieder traditionell Kinder, Eltern und Erzieherinnen zum kindergarteninternen Martinsumzug. 

Bis zur Aufstellung des Zuges hatten alle die Möglichkeit, sich am Verkaufsstand ( entstanden aus Spenden von Eltern) mit Glühwein, einem besonderen Kinderpunsch und Brezeln warm zu halten und zu stärken. Der Erlös von 80,60 Euro geht an der Förderverein der Kita.

Besonders spannend wurde die Aufstellung des Zuges, weil ein Kind aus der Kita in diesem Jahr als St. Martin auf seinem Pferd saß . Lia Klinkner wurde von ihrer Mutter begleitet, die das Pferd führte.

Auch der Bettler wurde bei Aufführung der Martinslegende am Feuer von Jamie Lee Trzewik dargestellt.

Wie  schon im vergangenen Jahr begleiteten uns 4 Mitglieder des Musikvereines aus Löf mit ihren Instrumenten. Das mit dem Singen müssen wir wohl alle noch etwas üben.

Am Martinsfeuer erhielten alle Kinder noch den begehrten Martinsweck.

Das Feuer wurde im Verlauf des Vormittages von vielen kleinen helfenden Händen und 3 Erzieherinnen aufgeschichtet und mit einem Steinkreis abgegrenzt. Selbst beim Ablöschen der glühenden Reste erwiesen sich Kinder mit unserem Schlauchwagen als versierte Feuerwehrmänner.

Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle nochmal an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben, sei es durch Spenden für den Verkaufsstand, die Mithilfe beim Verkauf oder Holzspenden fürs Feuer.

 

Spass mit Sprache - Sprachspass

 

 

Liebe Eltern

wie sie wissen wird unsere Kita durch das Bundesprogramm „Sprach Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ gefördert.

Ich möchte ihnen an dieser Stelle in loser Folge Einblicke in die sprachliche Bildungsarbeit geben:

 

In der Marienkäfergruppe stehen zurzeit Bücher hoch im Kurs. Wenn die Kinder warten, bis alle da sind, wird nicht etwa rumgetobt. Die Wartezeit verkürzen sie sich damit, die ausgelegten Bücher zu betrachten und ihren Favoriten zu suchen.

Nach der Begrüßung und dem Stempeln für die Anwesenheit singen wir ein Begrüßungslied und dann schauen wir gemeinsam ein Buch an.

Sachbücher über Insekten und Marienkäfer oder Geschichten über Elefanten sind „der Renner“.

 

Dabei gehe ich nach der Methode des dialogischen Vorlesens vor:

  • Dialogisches Vorlesen hat wenig mit klassischem Vorlesen zu tun
  • Der Dialog, das Gespräch, das sich mit dem Kind entwickelt, steht im Mittelpunkt. Der Inhalt des Buches ist lediglich „Mittel zum Zweck“
  • Der Erwachsen liest und erzählt, stellt Fragen und gibt Impulse
  • Er greift die Beiträge der Kinder auf und erweitert sie
  • Das Kind wir im Gesprächsverlauf zunehmend aktiv
  • Die Kinder werden ausdrücklich zum Sprechen und zur Interaktion motiviert; ihre Beiträge werden bewusst wertgeschätzt und vertieft
  • Durch die Wertschätzung ihrer Redeanteile können Kinder ein positiveres Selbstbild aufbauen
  • Für Kinder mit anderer Muttersprache ist das Lesen im Dialog eine wirksame Methode, um einen mühelossen Zugang zur deutschen Sprache zu finden

 

(siehe auch: „Meine Kita, Das didacta Magazin für den Elementarbereich 01/2016 und Kindergarten heute 11/12 2017)

 

Zum Abschluss gibt es dann noch Spiele, z. B. verschiedene Pustespiele, die die Mundmuskulatur stärken, wovon Artikulation und Aussprache profitieren.

In der Abschlussrunde berichtet ein Kind kurz was ihm gut gefallen hat. Das nehmen wir mit dem Diktiergerät auf und hören es uns noch mal an.

 

Die Arbeit in der Marienkäfergruppe  (2 mal wöchentlich) macht mir und den Kindern viel Freude.

 

Elisabeth Ackermann

Zusatzkraft für Sprache

Bundesprogramm „Sprach Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

 

 

 

Protokoll zur Auszählung der Elternausschusswahl 2018 / 19

Entnommene Wahlscheine aus der Wahlurne : 30

 

Gültige Wahlscheine : 30

 

Ungültige Wahlscheine : 0

 

Wahlbeteiligung : Von 59 Familien haben 30 Wahlscheine eingeworfen.

                                 Das entspricht einer Beteiligung von 50, 84 %

 

Wir danken allen Eltern, die sich an der Wahl beteiligt haben !

 

Wir danken allen, die sich der Wahl gestellt haben , gratulieren allen 9 gewählten Mitgliedern und wünschen Ihnen eine gute Zusammenarbeit mit Elternschaft und Team !

 

 

 

"Herbstzeit - Erntezeit .....

...Früchte reifen weit und breit.... " so heisst es in einem, den Schwalbennest Kindern, sehr wohl bekannten Lied. Die Unmengen an Äpfeln, Birnen, Pflaumen, etc. die rund um den Kindergarten am Radweg an den Bäumen reifen, laden geradezu zum Ernten ein.

So ging es großem Elan  am Freitag den 14.09.2018 los. Die Kinder der Hasen- und Löwengruppe begaben sich gemeinsam mit ihren Erzieherinnen am nahegelegenen Fahrradweg auf Apfelsuche. Mit vollen Eimern kehrten sie zurück. Anschließend wurden dann, nach etwas Erholung am Wochenende, die Äpfel am Montag den 17.09.2018 von fleißigen Helferkindern der Igel- und Bärengruppe in kleine Stücke geschnitten. Im letzten Schritt ging es dann zu dem Feldofen auf dem Außengelände der Kita an die Feuerstelle. Unter genauer Begutachtung der Krippenkinder, welche fleißig rührten, wurde das Apfelmus gekocht. Zum Schluss ließen sich alle das selbstgemachte Apfelmus bei strahlender Sonne auf dem Außengelände mit einem stolzen Strahlen im Gesicht schmecken. LECKER!

Die zukünftigen Schulkinder machten sich unterdessen auf den Weg, um Kartoffeln auf dem Feld zu ernten. Herr Egon Nell aus Polch hatte uns erlaubt, ihn auf seinem Feld bei der Kartoffelernte zu besuchen und die übriggebliebenen Kartoffeln, die die Erntemaschiene nicht aufliest, einzusammeln. So zogen dann 15 Schulkinder mit Bollerwagen und Eimern mit viel Tatendrang los. Auf dem Feld war die Ernte schon in vollem Gange und es war sehr interessant zu sehen, wie die Kartoffeln über ein Förderband in den oberen Teil der Maschiene befördert und dort von Erntehelfern sortiert wurden. Dann ging es ans Kartoffeln sammeln.  Mit einem vollen Bollerwagen, dreckig aber glücklich über die tolle Ernte kehrten alle wieder zum Kindergarten zurück. Ein Teil der Kartoffeln werden am Leggewiestag der Schulkinder zu Mittag verspeist, der rest wird zum Erntedankfest verarbeitet.

Große Brandschutzübung im Schwalbennest

Alle 2 Jahre wird der Ernstfall im großen Rahmen geübt und am Freitag, den 14.09.18 war es wieder soweit. Gegen 11 Uhr, während alle Kinder beim gemeinsamen Singen im Turnraum saßen,  wurde von einem Feuerwehrmann, für die Kinder unbemerkt, ein Rauchsimulator im Kindergarten installiert.

Frau Sigiesmund stürmte in den Turnraum und alarmierte alle Anwesendenden: FEUER !!! Alle schnell nach draußen! Sie alarmierte die Feuerwehr und gab für die Kinder auch noch zusätzlich ein arkustisches Signal mit der Trillerpfeife. Was jetzt kam, war mit den Kindern schon mehrmals im Vorfeld durchgesprochen und geübt worden:

  • Jeder verlässt den Raum in dem er sich befindet auf schnellstem Wege, sprich durch Fluchttür oder Fenster  - die Kinder werden von der jeweiligen Erzieherin im Raum nach draußen und zum Treffpunkt begleitet
  • Jede Gruppe hat ihren eigenen Treffpunkt auf dem Außengelände; die Erzieherinnen nehmen die Gruppentagebücher mit nach draußen und überprüfen sämtliche Räume
  • Jeder verlässt den Raum so wie er ist, notfalls auch barfuß - egal wie das Wetter  draußen ist
  • es wird nichts mitgenommen: keine Jacken, Spielsachen, Schuhe o.ä. - solche Dinge sind ersetzbar - Menschenleben nicht!
  • am Treffpunkt wird anhand der Gruppenliste im Gruppenbuch überprüft, ob alle anwesenden Kinder vollzählig da sind, um der eintreffenden Feuerwehr Meldung machen zu können

 

Schon während die Kinder noch nach draußen zu den jeweiligen Treffpunkten strömten traf die Feuerwehr mit Sirene und Blaulicht mit mehreren Fahrzeugen ein. Nun begann der Übungsteil für die Feuerwehrleute, bei dem die Kinder gespannt zuschauten.

Zum Abschluss der Übung durften die Kinder sich das große Feuerwehrauto aus der Nähe anschauen und auch mal reinklettern. Die Feuerwehrleute nahmen sich Zeit, um den Kindern Fragen zu beantworten und ihnen die Angst vor einem Ernstfall zu nehmen.

Feuerwehr und auch das Kitateam waren mit dem Verlauf der Übung zufrieden: für den Ernstfall sind wir gut gerüstet!

 
 

 

Das Schwalbennest-Team on Tour

Unser Betriebsausflug am 03.09.18 ging dieses Jahr nach Mörsdorf in den Hunsrück zur Geierley Hängeseilbrücke. Die Brücke hat eine Gesamtlänge von 360 m und gehört zu den längsten Hängeseilbrücken Europas. Die maximale Höhe über dem Boden beträgt knapp 100 m.

Zunächst trafen wir uns im Kindergarten, um uns dort gemeinsam an einem reichhaltigen Frühstück für diese Herausforderung zu stärken. 

Danach ging es los! In Fahrgemeinschaften bis Mörsdorf und dort angekommen, zu Fuß bis zur Brücke. Den ein oder anderen kostete die Überquerung wirklich Überwindung! Um so strahlender die Gesichter, es geschafft zu haben!

Anschließend wanderten wir zurück zu den Autos und fuhren weiter nach Kastellaun. 

Nach verdientem Kaffee, Kuchen und Eis wurden wir anschließend von einem "Burg - Kastellan" durch die Stadt und die dazu gehörige Burgruine geführt und erfuhren allerhand Interessantes aus früherer Stadtgeschichte.

Ein leckeres Essen in der Pizzeria Vulcana in Münstermaifeld rundete diesen schönen Tag ab. 

 Hasenkinder kochen Rührei  

Da wir letzte Woche 10 Eier von Herrn Nell aus Polch gespendet bekommen haben, beschlossen wir mit den Hasenkindern Rührei zu kochen.

Zuerst schnitten wir den Schnittlauch aus den Hochbeeten in der Kita. Anschließend wurden die Eier in eine Schüssel geschlagen. Es wurde ausprobiert, die Eier fest als auch ganz vorsichtig in die Schüssel zu bekommen. Ganz ohne Eierschalen klappte es jedoch nicht.

Die gerührten Eier mussten nun noch in die Pfanne und wir brauchten ein wenig Geduld bis die Pfanne endlich heiß wurde. Nun wurde fleißig die Eiermasse in der Pfanne gerührt und fertig war unser Frühstück. Es hat allen sehr gut geschmeckt.

Ein Tag voller Glücksminuten

Den erlebten die Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Kita Schwalbennest Polch am 4.8.2018 im Brexbachtal.

Schon die Hinfahrt mit dem Bus war für die Kinder ein kleines Abenteuer. Da störte es auch Niemanden, dass der Bus keine Klimaanlage hatte.

Nach großem „Hallo“ an der Feuerwehr in Bendorf ging es dann mit Sack und Pack zu Fuß entlang am Brexbach durch den angenehm kühlen Wald zu unserem „Lager“. Eingestimmt wurden wir durch viele Zeltlager am Wegesrand, die unsere Vorfreude nur noch größer machten.

Angekommen an „unserer“ Wiese wurden wir dann von den Erlebnispädagogen Ute Hartmann und Stefan Brog herzlich begrüßt.

Jede Familie suchte sich ein schattiges Plätzchen für die Picknickdecke und dann erklärte Frau Hartmann, was uns erwarten würde. Klar war: das ist ein Tag für die Kinder und sie stehen im Mittelpunkt! Aber schon bei der Vorstellung der Workshops zu den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft, die jeweils von den Erzieherinnen betreut wurden, dachten manche Mamas und Papas: „Oh, das würde ich auch gerne mal machen.“ Einen Staudamm bauen, Matschen mit Lehm an der Matschstation, Feuer machen, Forschen und entdecken an der Wasserforschstation, Pfeil und Bogen bauen, das Mittagessen vorbereiten, Werkeln mit Holz oder eine Felswand hochklettern. 

Frau Hartmann gab das Startzeichen mit den Worten: „Und wer einfach nur gemütlich auf der Decke oder im Bach sitzen möchte, kann das auch gerne tun!“

„Handy“ war an diesem Tag ein Fremdwort denn „wer braucht heute schon Handyempfang, die wichtigsten Menschen haben wir dabei!“

Jedes Kind wusste sofort, mit welcher Aktion es starten wollte. Und so wurde eifrig gehämmert, gesägt, geschnitzt, geforscht, Kartoffeln gewaschen, geschnibbelt, gematscht, geklettert, gestaut und Holz und Lehm gesammelt – oder einfach nur gechillt.

Die Kinder waren in ihrem Element und mancher Erwachsener auch. Jeder war so stolz und glücklich, als die selbst geschnitzten Pfeile durch die Luft flogen oder die zusammen gezimmerten  Schiffchen dann wirklich durchs Wasser schwammen und vom Staudamm aufgehalten wurden und als man beim Klettern oben angekommen den Gong schlug. Besonders fasziniert waren die Kinder von den Tieren, die es in und um den Bach gab. Frösche, Feuersalamander, Strudelwürmer, Köcherfliegenlarven und viele mehr. Die Kinder erlebten die vier Elemente im wahrsten Sinne des Wortes hautnah.

Die Zeit verging wie im Flug und schon schlug der Gong fürs Mittagessen. Die Essensgruppe hatte Kartoffeln gekocht und Kräuterquark vorbereitet. Ganz herzlichen Dank an Familie Adams aus Polch für die gestifteten, leckeren Kartoffeln!

Die Erzieherinnen hatten am Vortag Stockbrotteig gemacht (zum Glück ist er nicht ganz abgehauen im Kühlschrank), aus dem man sich auch leckere Brötchen im Lehmofen backen konnte. Die Kinder hielten geduldig ihre Stöcke mit Würstchen und Stockbrot ins Feuer und als die letzten Würstchen endlich gut waren, waren die Ersten schon wieder beim Spielen und Entdecken.

Auch die verbleibende Zeit bis zur Heimfahrt wurde noch voll ausgenutzt und bei Vielen verlief das Zusammenpacken doch eher sehr zögerlich. Die Kinder wollten noch schnell hier was sägen und da noch unter einem Stein nach Tieren suchen… Doch der Bus stand irgendwann bereit und wir mussten dem Brexbachtal Tschüss sagen. Mit rußverschmierten Gesichtern und den selbst gebauten Schiffchen (oder Ähnlichem) unterm Arm traten wir den Rückweg an und alle waren sich einig, dass es ein toller Tag war, der den Alltag vergessen ließ und das Wesentliche in den Mittelpunkt stellte – die Kinder in ihren Elementen!

Wir sagen Danke Kita Schwalbennest für einen großartigen und sehr besonderen Tag im Brexbachtal!

 

 

Christina Käs ( Mutter von Ole )

  

 

 

Sprachliche Förderung mit Spaß und Geschmack

Was brauchen wir alles, um eine echte Eisdiele in unserer Kita zu gestalten?

Eis, Eisverkäufer (und Kunden), Schürzen für die Verkäufer , Hinweisschilder, eine Eiskarte, eine Kasse, Tische und Stühle vor dem Verkaufsraum( Zwergenraum), und natürlich Geld……...

Die Kinder sprudeln vor Ideen und Einfällen und helfen tatkräftig mit, alles vorzubereiten.

Tische und Stühle werden geschleppt, eine Eiskarte mit den verschiedenen Sorten gestaltet und Hinweisschilder gemalt, die dazu dienen alle Kinder herbeizurufen.

Der Kreativraum wird kurzfristig zur Gelddruckerei und die ganz Fleißigen stellen sogar noch Geldbörsen aus leeren Milchtüten her.

Um 10 Uhr geht es dann endlich los und schnell bildet sich eine lange Schlange von Kindern, die geduldig unter dem schattenspendenden Pavillon warten bis sie an der Reihe sind.

„Geschulte“ und überaus engagierte  Eisverkäufer und Eisverkäuferinnen („ein Verkäufer muss nett und freundlich sein“) führen Verkaufsgespräche und so bekommen alle das gewünschte Lieblingseis.

Überaus lebensnah funktioniert alltagsintegrierte Sprachförderung, bei der die Partizipation der Kinder großgeschrieben wird…...

……. DAS MACHT SPASS UND ERFRISCHT HERRLICH BEI DER MOMENTANEN HITZE!!!!

Erkläre mir -

und ich vergesse.

Zeige mir -

und ich erinnere mich.

Lass es mich tun -

und ich verstehe.

 

(Konfuzius)

Termine

Mai

 

Donnerstag, 30.05.19

Christi Himmelfahrt - Kita geschlossen

 

Juni

 

Dienstag, 04.06.19

Schulkinder besuchen die Burgfestspiele

 

Donnerstag, 13.06.19

Übernachtung der Schulkinder

 

Freitag, 14.06.19

Kita für Bären- und Igelkinder geschlossen

 

Donnerstag, 20.06.19

Fronleichnam - Kita geschlossen

 

Montag, 24.06.19

Survival für Kids - Projekt für einen Teil der Schulkinder

 

Freitag, 28.06.19

Verabschiedung der Schulkinder der Igelgruppe

 

Samstag, 29.06.19

Verabschiedung der Schulkinder der Bärengruppe

 

Juli

Donnerstag, 18.07.19

letzter Kindergartentag

 

Freitag, 19.07.19

Kita geschlossen - 

außerordentlicher Schließtag wegen Sanierung

 

Montag, 22.07. - Freitag, 09.08.19

SOMMERFERIEN - Kita geschlossen

 

August

Montag, 12.08.19 

Kita geschlossen - Tag der Grundreinigung

 

Dienstag, 13.08.19

erster Kigatag

 

 

 

 

Krankheiten in der Kita

20.05.19

 

z.Z. nichts bekannt

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung:

20.05.2019

14.45 Uhr

 

 

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